Das Herdentier Pferd möchte sich sicher und geborgen fühlen. Es hat in der Gesellschaft des Menschen seine ureigenen Instinkte nicht abgelegt. Pferde sind von Natur aus klaustrophobisch, ängstlich, kampf- und fluchtbereit. Sie sehen in uns Menschen zunächst oft nur das Raubtier und nicht den Partner. Daraus entstehen häufig Probleme, die sich z.B. beim Einfangen, Führen, Hängerverladen, Satteln, Bereiten oder Reiten usw. äußern.
Die Arbeit von Saskia Klemencic basiert auf Natürlichkeit, Einfühlungsvermögen, Geduld, Ruhe, Liebe und Wissen. Sie zwingt kein Pferd zu Handlungen, sie bietet ihnen an, angstfrei und ohne Widerstände, aber mit Gewissheit von Unterstützung arbeiten zu können.
Ihr Ziel ist es dem Pferd zu vermitteln, das es uns Menschen vertrauen kann und uns als Leittier akzeptiert. Erst dann fühlt sich ein Pferd in unserer Gegenwart sicher und wohl. Ist diese Basis geschaffen, kann man gut und sicher mit dem Pferd zusammenarbeiten und es wird positiv und gelassen auf unsere Fragen, etwas für uns zu tun, reagieren. Gleichgültig, ob Dressur-, Western- oder Freizeitreiten: die Grundvorraussetzungen für jede Reitweise sind Respekt und Vertrauen. Jede Reitweise hat dasselbe Ziel: die Leichtigkeit, Feinheit, Harmonie und Gleichklang zwischen Mensch und Pferd.
Natürlich ist es einfacher mit einem jungen unbedarften, unbelasteten Pferd zu beginnen, als spätere Korrekturen vorzunehmen, da das junge Pferd noch nicht gelernt hat, gegen einen Menschen zu arbeiten. Jedoch kann man auch bei einem (erwachsenen) Pferd solch negativ erworbenen Muster in positive Muster umwandeln und sich so mit neuem Respekt, Vertrauen und Liebe begegnen.
Die Arbeit von Saskia orientiert sich eng an bekannten und erfolgreichen Methoden des „Horsemanship“. Daraus entwickelte sie ihr eigenes Trainingsprogramm.
Horsemanship ist der natürliche Umgang mit Pferden, Kommunikation zwischen Mensch und Pferd, die Sprache der Pferde.
